30.7.23 - Fonyodliget

Wir haben irgendwann mal die Treppe hier in unserem Häuschen erwähnt, an deren Mitte sich eine Abzweigug befindet, die wiederum durch einen kleinen Verschlag in ein Zimmer führt, das komplett mit einer an den Zimmergrundriss angepassten Matratze bestückt ist. Von diesem seither unbeachteten Zimmer tropfte es uns heute auf die Füße. 
Das Fenster war auf,  als es in der Nacht schlimm regnete. Die Matratze: doll nass.
Selbige aus ihrem passgenauen Zimmer herauszuoperieren, war nicht ganz einfach. 
Irgendwann lag sie dann auf dem Wäscheständer wie ein toter Seehund.
Der Regen des Vormittags verschwand, die Nachmittagssonne brütete und der Seehund trocknete und wurde vor dem Abendregen wieder in das passgenaue Zimmer gegossen. Aber wir merken irgendwie: schlechtes Karma. Wir reisen besser ab. Morgen Nachmittag schon nehmen wir den Zug, fahren nochmal nach Osten, nach Budapest und dann von dort über Nacht nach Berlin. Einen letzten Blog-Eintrag wird es noch geben.
Den Ehering haben wir gesucht, aber nicht gefunden. Die Auswertung des Fotomaterials zur Beantwortung der Frage, wann der Ring verschwunden ist, verläuft holprig, da der Vater aus ästhetischen und produktionstechnischen Gründen hier eher selten fotografiert wurde. In Bratislava war der Ring noch da. Mehr wissen wir nicht.

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