22.07.23 - Buda und Pest
Drei Tage Budapest sollen es sein. Nach der offiziellen Stadtführung gestern machten wir uns eigenständig auf den Weg, latschten, nachdem wir das in Bratislava ja schon so erfolgreich getan haben, nun auch hier in Ungarn über die Donau - zur Pest-Seite der Stadt, um dort angekommen Fotos von der Buda-Seite zu knipsen.
Dann wieder rüber nach Buda ins Parlament. Einlasskontrolle wie auf dem Flughafen und dann immer streng in 25er-Grüppchen zwei Guides mit lustigem Hut folgen. Es sei 2018 die fünftbeliebteste touristische Attraktion Europas gewesen, hieß es am Eingang.
Okay. Die Treppenhäuser waren prunkvoll und die Gänge beherbergten eventuell die fünftgrößte europäische Ansammlung güldener Aschenbecher. Die 1000 Jahre alte Krone ist wohl der wichtigste Gegenstand des Landes. Und wenn im Kronleuchter die Glühbirnen gewechselt werden, dann werden die Elektriker von oben durch die Decke gelassen und verrichten dort baumelnd ihre Arbeit. Der Mensch muss essen. Und wenn wir so darüber nachdenken, dann passt das schon mit Platz 5. Es leuchtet es uns komplett ein, dass die ganze Welt nur vom Eiffelturm, dem Kolosseum, dem Brandenburger Tor, dem Londoner Tower und eben dem ungarischen Parlamentsgebäude spricht, wenn es an die Top-Attraktionen Europas denkt. Hust.
Später gab es zum ersten Mal in diesem Urlaub Langos. Neben den gigantischen Flatschen bestellten wir auch Getränke.
Der Vater: Two lemonades, please.
Die Bedienung (für den Vater jedoch zu leise): I don't have lemonade.
Der Vater (einfach weiter bestellend): Two Beer, please.
Die Bedienung geht zapfen und gibt das Bier rüber.
Der Vater: And two lemonades, please.
Die Bedienung (sehr laut und wütend): I DON'T HAVE LEMONADE.
Heute Abend geht es noch zu einer für uns viel zu späten Stunde auf die Donau: Schifffahrt im Mondenschein. Da bleibt kein Auge trocken. Die Bilder gibt's morgen.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen