19.97.23 - Schönbrunn und Prater
Über unsere an sich sehr schöne Ferienwohnung im dritten Bezirk muss man nach zweieinhalb Tagen folgendes sagen: Der einzige Ort, an dem man hier bequem sitzen kann, ist weder das Sofa, in welchem der Hintern (wohl in Folge eines Sofa-Umfalls eines unserer Vormieter) ungelogen gute dreißig Zentimeter niedriger hängt als die Kniekehle, noch sind es die Sessel, deren Rücken-Service zwanzig Zentimeter unter dem deshalb stets angespannten Hals endet, nein - gut sitzen kann man hier nur in der Badewanne. Eine integrierte Stufe fungiert dort als prima Sitzgelegenheit, sodass man hier duschen kann wie auf den Fotos in den Sanitätshäusern. Es graut uns schon wieder vor dem Im-Stehen-Duschen der Otto-Normalversager.
Heute ging es zunächst zum Schloss Schönbrunn. Zur Sisi und zum Kaiser Franz, dem Donauhecht. Dort, wo 1944 schon Ellas und Oscars Uroma und Uropa verliebt an der Treppe standen, taten wir es ihnen gleich.
Als wir 2007 schon hier waren, da ging das nicht, wegen Baustelle. Dafür machten wir damals ein Foto unserer Einjährigen im Schlosspark-Kies. Also baten wir Ella heute noch einmal in den Kies. Und als wir gerade noch dachten, dass sich 17jährige vielleicht nicht so sonderlich bereitwillig in den Dreck setzen und sagen wollten "Ella, du musst nicht", saß diese schon fröhlich im Staub.
In der zweiten Hälfte des Tages wurde der Prater besucht. Hier waren bei Käsekrainer, Achterbahn, Riesenrad und Wildwasserbahn alle ausnahmslos glücklich.
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