18.07.23 Kreuzberg/Payerbach

Heute war der offizielle Alpen-Tag des Urlaubs, denn wer in Österreich ist, muss mindestens einmal wandern. Die Reiseleiterin suchte ein Ziel aus, das auf etwa 1100m Höhe lag und somit für uns Flachland-Spezialisten ohne geeignetes Schuhwerk noch einigermaßen erreichbar schien und zudem den alles entscheidenden Namen "Kreuzberg" trug. 
Allerdings hatten wir von gestern schon etwa 16km in den Knochen und selbst die eigentlich agilen und dynamischen unter uns jammerten schon beim Start in Payerbach: Ella beklagte ihr rechtes Bein. Sie könne es nicht beugen. Oscar dagegen bemängelte sein inkes Bein. Er könne es nicht strecken. Herrje.
Diese tückische Kombination sorgte dafür, dass ein Kind beim Aufstieg, das andere beim Abstieg laut jaulte - näheres erklärt der Physiotherapeut. Der Vater des Wandertrupps zeigte sich mit dem jeweils leidenden Kind solidarisch und wimmerte leise mit. 
15km Rundweg. Rauf auf 1100m und wieder runter auf 500m. Oder in der Sprache unserer urbanen Smartphones ausgedrückt: "Sie sind heute 145 Stockwerke rauf und runter gerannt". Auch ne Möglichkeit als Handy, seinem Besitzer mitzuteilen, dass er ein Idiot ist.
Aber es war wirklich schön in den Bergen. Zum ersten Mal haben unsere Kinder Kühe in halbwegs freier Umgebung gesehen. Dass die braune Kuh Kakao macht, war schnell erklärt.

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